Foto-Digitalisierung
ab Dia, Negativ, Glas und Papierbild
Bilder Digitalisieren - eine Kunst?
Kunst kommt von Können. Um erfolgreich digitalisieren zu können, braucht es tatsächlich einiges Können.
Auswahl der Fotos
Als Fotobesitzer ist man versucht, nur gute Bilder zum Digitalisieren auszuwählen. Dem stehen aber gewichtige Argumente entgegen:
  • auf Negativen iste kaum möglich, Qualität und Inhalt zu erkennen.
  • der automatische Prozess erlaub es nicht, einzelne Bilder zu bezeichnen und zu digitalisieren.
  • Die Beabreitung kurzer Streifen ist aufwendig und es wird ein Zuschlag erhoben.
Wur empfehlen deswegen, die Bilder zu digitalisieren udn anschliessend zu selektieren. Auf keinen Fall sollten Streifen geschnitten werden.
Korrigieren beim Digitalisieren
..ist möglich und hat Vorteile. Grundsätzlich können digitalisierte Bilder von ihren Besitzern jederzeit digital korrigiert werden. So können Farbe, Helligkeit, Rotaugen etc. bequem am PC verändert werden.
Weshalb also bereits beim Digitalisieren korrigieren? Beim Digitalisieren können Informationen der Vorlage genutzt werden, welche später im digitalisierten Bild nicht mehr vorhanden sind. Auch können gewisse Korrekturen /z.B. ICE) nur beim Digitalisierungsvorgang vorgenommen werden.
Digital ICE
.. ist ein Verfahren, welches Kratzer und Staub direkt beim Scannen entfernen kann. Das Verfahren basiert der separaten Digitalisierung des Bildhintergrunds mittels Infrarot. Der Hintergrund, welcher die Kratzer und Staubteile enthält, kann subtrahiert bzw. entfernt werden. Das Verfahren funktioniert nur bei Infrarot-durchlässigen Vorlagen, nicht aber z.B. mit Kodachrome Dias oder Schwarzweiss-Negativen. Die vorhandenen Fehler werden nicht vollständig entfernt.
Die Auflösung
.. sagt aus, wieviele Bildpunkte erzeugt werden. Das Digitalbild ist aus einzelnen Bildpunkten aufgebaut. Die Auflösung wird in Bildpunkten pro Zoll (dpi) angegeben. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung, desto besser das Bild, aber auch desto grösser die Datei. Für übliche Fotos ist eine Auflösung von 1200-1500 dpi meist genügend. Die Dateigrösse ist noch handlich: Sie beträgt für ein 135-er Bild im jpg-Format etwa 1.5 MByte.
Das Dateiformat
..wird beim Scanvorgang festgelegt. Je höher die Bildqualität, desto grösser wird die Datei. Für den normalen Gebraich ist das jpg-Format am besten geeignet. Die Dateien werden nicht gross, da jpg eine Kompression vornimmt. Allerdings sollte eine nur minimale Kompression verwendet werden, da sonst Qualitätseinbussen entstehen. Für die professionelle Anwendung wird häufig das TIFF-Format verwendet. Die Dateien werden dadurch allerdings erheblich grösser. .
Unscharfe Maske
.. kann ein unscharfes Bild schärfer machen. Das Verfahren stammt aus der Astronomie:

* Von dem betreffenden Bild wird eine unscharfe Kopie hergestellt.
* Die unscharfe Kopie wird vom Originalbild subtrahiert. Das Resultat enthält vor allem die Kanten der Objekte.
* Das Resultat wird zum Original addiert. Damit werden die Kanten verstärkt und das Bild wirkt schärfer.

Das Verfahren kann unscharfe Amateurbilder wesentlich attraktiver machen. Für scharfe, professionelle Bilder ist es weniger geeignet, da Artefakte (künstliche Bildveränderungen) entstehen können: Das Bild wirkt zB. sandig.
Die Farbkorrektur
..erlaubt es, Stiche und Farbveränderungen zu kompensieren. Sowohl bei Negativen wie bei Diapositiven kann ein Farbstich beim Fotografieren, aber auch später bei der Entwicklung oder durch Alterung entstehen. Moderne Scan-Verfahren ermöglichen es, die Farbe automatisch zu kompensieren. Damit wird häufig eine wesentliche Verbesserung erreicht.

Die Farbkorrektur wird beim Digitalisieren selektiv nur dann eingesetzt, wenn auch tatsächlich eine Verbesserung möglich ist. Die Bewertung erfolgt dabei optisch, durch den Scan-Operator.

Bei schwierigen Bildern steht auch eine manuelle Farbkorrektur zur Verfügung.
Hintergrundbeleuchtung
Der Hintergrund bei Fotos ist vor allem bei Biltzlichtaufnahmen so dunkel, dass nichts erkannbar ist. Mit der automatischen Hinterhgrundbeleuchtung wird der Hintergrund etwas aufgehellt. Damit werden zusätzliche Bildinhalte erkennbar.

Die Hintegrundbeleuchtung wird beim Digitalisieren selektiv nur dann eingesetzt, wenn eine Verbesserung möglich ist. Die Bewertung erfolgt dabei optisch, durch den Scan-Operator.
Der Ausschnitt
Bilder müssen beim Digitalisieren ausgeschnitten werden. Meistens wird dabei etwas innerhalb des Bildes geschnitten, damit kein weisser oder schwarzer Rand entsteht. Automatische Digitalisierer können diesen Schneidvorgang meist selbständig erledigen. Ist das Bild jedoch stark unter- oder überbelichtet, muss es manuell ausgeschnitten werden.

Diese kleine Scan-Wissensdatabase ist im Aufbau begriffen und wächst noch. Anregungen und Fragen werden gerne entgegengenommen: negscan
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